Bilder:Walter, Christel

 

Ausflug in den Schwarzwald

Ein sonniger Tag erwartete uns, als wir von unserem Busfahrer vor dem Gasthaus Hirsch freundlich begrüßt wurden. Zuerst machte er uns, wie im Flugzeug, mit den Sicherheitsbestimmungen in seinem modernen Reisebus vertraut, was eine vollkommen neue Erfahrung für uns war. Sogleich teilte er uns mit, dass es zwischen Leonberg und Pforzheim einen Unfall gegeben habe, dadurch ein längerer Stau entstanden sei, und dass er deshalb auf dieser Etappe die Landstraße nehmen werde. Auch von Marlies, die den Ausflug organisiert hat, wurden wir willkommen geheißen. Sie gab uns einen kleinen Einblick in die Geschichte von Yadegar Asisis Panoramen und den Ablauf unseres bevorstehenden Besuchs im Gasometers in Pforzheim. 
Der Stau auf der Autobahn entpuppte sich für uns als Glücksfall, weil wir auf der Ausweichstrecke durch das romantische Würmtal wunderschöne Ausblicke geboten bekamen. Immer wieder gab uns unser Fahrer Erklärungen über Wissenswertes an der Strecke. Am Gasometer angekommen waren wir unter den ersten Besuchern des Tages und tauchten sogleich ein in die fantastische Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs, das aktuell und in Natura durch den Klimawandel bedroht ist und mit seiner Korallenbleiche besorgniserregende Schlagzeilen liefert.

Nach gut einer Besichtigungsstunde ging die Fahrt weiter Richtung Bad Wildbad, wo uns unser Chauffeur an der Talstation der Sommerbergbahn aussteigen ließ. Zügig konnten wir die Bahn besteigen und, oben angekommen, das Restaurant ansteuern, in dem Marlies Plätze für uns reserviert hatte. Gestärkt mit einem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum 636 Meter langen Baumwipfelpfad. Dieser moderat ansteigende Holzbohlenweg zwischen und über den Wipfeln der Bäume mündet in den fast 40 Meter hohen gigantischen Aussichtsturm am Ende des Stegs. Hier sind mit der Aufstiegsrampe nochmals 615 Meter zurückzulegen. Oben angekommen, bietet der Turm Ausblicke weit in den Schwarzwald. Einige von uns ließen es sich nicht nehmen, todesmutig mit der spiralförmigen Tunnelrutsche im Inneren des Turms in wenigen Sekunden wieder hinabzusausen.

Danach hatten wir noch Zeit für einen Abstecher zu der 380 Meter langen Hängebrücke, die seit dem vergangenen Jahr einen Bergeinschnitt auf dem Sommerberg überspannt. Zurück an der Bergstation der Bahn konnte, wer das wollte, auf der Aussichtsterrasse des Restaurants eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu sich nehmen, bevor uns hier oben der Busfahrer wieder abholte. In sicherer und umsichtiger Weise wurden wir von ihm nach Hause gebracht. Vielen Dank an Marlies für diesen schönen und bis ins kleinste Detail gut organisierten Ausflug!

Bericht Christel