Festschrift

 

Festschrift 1922

Wenn sich Echterdingen von jeher mit Stolz den Hauptort der Filder nannte, so hat es dazu seine Berechtigung gehabt. Schon die ersten Beschreibungen über Echterdingen sprechen von diesem Orte als von einem wohlhabenden Bauerndorfe mit stattlichen Häusern an der breiten Straße von Stuttgart nach Tübingen, der sogenannten Schweizer- oder Studentenstraße. Die Heidengräber auf der Kuppe der Federlesmad deuten auf die Spuren ältester Normanenvölker hin, und wenn uns der Chronist verrät, dass unser Festort 1185 zum erstenmal in der Weltgeschichte genannt wird, so können wir ruhig annehmen, dass schon viel früher in Hahterdingen oder Achterdingen Leute saßen, die nicht etwa ihren Kohl bauten, sondern sich sonst recht und schlecht durchschlugen. Durch die Calwer Grafen und Württembergischen Edlen kam auch nach Echterdingen eine adlige Familie, von deren Beziehungen zu Fürsten- und Königshäusern wir hier nicht sprechen wollen, so wenig wie über die Gelüste der Klöster und Spitäler im Lande, die nach den herrlichen Fruchtgefilden Echterdingens schielten. Auch schon im Bauernkriege 1525 im Treffen bei Herrenberg unter Truchseß wird schon ein Feldzeugmeister Michael Ott von Echterdingen genannt...

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50. Stiftungsfest