Gründer
Die Gründer des Liederkranzes Echterdingen 1872

Gesang und Liebe in schönem Verein, sie erhalten dem Leben den Jugendschein

Friedrich Schiller


Chronik des Liederkranzes

Beginn und erster Aufschwung:
Der Liederkranz ist sicher nicht in erster Linie das Produkt wirtschaftlicher und politischer Umstände; seine Entstehung ist vielmehr als Frucht des Gemeinschaftssinnes und des Dranges zu kultureller Betätigung zu verstehen. Bei allem Wechsel der Zeiten ist dieser Grundsatz bis zum heutigen Tage während der langen Geschichte des Vereins lebendig geblieben.

Bauer
Krautbauer in Echterdingen


Treffliche Männer wie Auch, Beck, Fehrle, Hertfelder, Friedrich Klauser, Klein, Reißing, Renz, Sartorius, Schäfer, Schneider, Stierle, Stoll und Stollsteimer waren 1872 die Gründer und ersten Sänger. Ihre Nachkommen sind zum großen Teil heute noch in den Reihen der aktiven Sänger oder als passive Mitglieder des Vereins zu finden.
Gotthold Bubeck war erster Dirigent, Vorstand und Geldverwalter in einer Person. Seine Dirigententätigkeit erstreckte sich über 13 Jahre hinweg. Sein Nachfolger, Rektor Haug, übte die Stabführung von 1885-1897 aus. In seine Wirkungszeit fiel ein erfolgreiches Auftreten beim Sängerfest in Göppingen im Jahre 1887. Neben guter gesanglicher Leistung erregte der Verein durch seine einheitliche Bauerntracht großes Aufsehen. Der dortige Festredner gab den Sängern den Namen ,,Schwäbische Tiroler".

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